for a sustainable tomorrow

Der Ideenwettbewerb – Jetzt mitmachen und bis zu 2.000 Euro gewinnen!
+++ VERLÄNGERT BIS 15. MAI 2020 +++

Die Junge Akademie 2020 – diejungeakademie@

Visions/Solutions Aus Sicht der Wissenschaft steht fest: Das Klima wandelt sich und der Klimawandel ist menschengemacht. – Aber was tun? Unser Ideenwettbewerb bietet dir die Chance, deine Ideen zu entwickeln und einzubringen.

Jeden Tag werden wir in den Medien mit Bildern der nahenden Katastrophe konfrontiert. Und das ist auch wichtig: Wir alle sollten uns der bereits eingetretenen sowie der möglichen Folgen bewusst sein, die noch drohen, wenn wir unser Denken und Handeln nicht nachhaltig und so zügig wie möglich ändern. Aber stets nur die katastrophalen Folgen vor Augen zu haben, kann auch lähmen.

Was es braucht, sind daher auch positive Aussichten auf eine andere Zukunft. In einer nachhaltigen Lebensweise stecken eine Fülle von Chancen, nicht nur in ökologischer und ökonomischer, sondern auch in sozialer und kultureller Hinsicht. Nachhaltigkeit in umfassender Weise zu verwirklichen, setzt voraus, neue Formen des Miteinanders gemeinsam zu erproben und unser Verhältnis zur natürlichen Welt neu zu bestimmen. Dazu braucht es visionäre Entwürfe, wie so eine nachhaltige Gesellschaft und ein schonender Umgang mit Ressourcen aussehen kann. Und diese Visionen wiederum müssen sich verbinden mit praktischen Lösungen für ganz konkrete Probleme mit Blick auf Klima und Umwelt.

In unserem Ideenwettbewerb suchen wir eure Ideen! Bewerbt euch entweder in der Kategorie Visions mit euren künstlerischen, kreativen oder einfach gut durchdachten Visionen einer nachhaltigen Gesellschaft. Oder bewerbt euch in der Kategorie Solutions mit euren konkreten Lösungsvorschlägen für nachhaltigkeitsrelevante Probleme.

Zu gewinnen gibt es in jeder Kategorie 2.000, 1.500 und 1.000 EUR für die jeweils drei besten Beiträge. Gefördert wird der Wettbewerb in der Kategorie Solutions von der UmweltBank. Die Gewinner haben außerdem die Gelegenheit, ihre Ideen mit hochkarätigen Wissenschaftler*innen zu diskutieren.

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20.02/19 UhrTalk

Populärkultur(en) mit Harald Schmidt

Als Schauspieler, Entertainer, Kabarettist und Kolumnist lotet Harald Schmidt die Möglichkeiten von Fernsehen, Kabarett und Theater, von Ernst und Unterhaltung, von ‚Hochkultur‘ und ‚leichter Kultur‘ virtuos aus und verändert dabei auch die Perspektive auf das, was Populärkultur ist und sein kann.

Grund genug für die Arbeitsgruppe „Populärkultur(en)“ der Jungen Akademie, Harald Schmidt einzuladen. Was ist – oder war – eigentlich Fernsehen? Wie ist Satire in (un)ernsten Zeiten möglich? Was ist überhaupt Populärkultur? Und schließlich: Was kann Wissenschaft von Populärkultur lernen? Diese und andere Fragen wollen der Islamwissenschaftler Simon Wolfgang Fuchs, die Geschichtswissenschaftlerin Valeska Huber und der Althistoriker Christoph Lundgreen gemeinsam mit Harald Schmidt diskutieren. Durch den Abend führt der Literaturwissenschaftler und Sprecher der Arbeitsgruppe Michael Bies.

Einlass: 18:30 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Der Eintritt ist frei. Einlass nur mit gültigem Ticket.

Cha(lle)nging PerspectivesOb Nachhaltigkeit, Kunst, Streit oder Künstliche Intelligenz – im Jubiläumsjahr 2020 kommen die großen und wichtigen Themen auf die Bühne. In der Vortrags- und Diskussionsreihe Challenging Perspectives laden sechs Arbeitsgruppen der Jungen Akademie an jeweils einem Abend in den Heimathafen Neukölln ein. Gemeinsam mit namhaften Gästen aus Wissenschaft, Kunst und Öffentlichkeit diskutieren die Mitglieder aktuelle wissenschaftliche und andere gesellschaftliche Großthemen. Dabei geht es bewusst auch darum, kritische Perspektiven zu Wort kommen zu lassen, um auf diese Weise interessante Perspektivwechsel zu provozieren. Das Publikum ist eingeladen, mitzudiskutieren und neue Sichtweisen auf vieldebattierte Themen zu entwickeln.

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29.06/19:30 UhrOnline-Präsentation der Expedition Anthropozän

Miriam Akkermann, Christian Hof, Dirk Pflüger und Ricarda Winkelmann @home

Expedition Anthropozän

17 Tage, 6 Wissenschaftler*innen, 1 Projekt; unter diesem Motto brachen sechs Mitglieder der Jungen Akademie vom 22.2.-9.3.2020 nach dem Vorbild von Alexander von Humboldt auf zu einer Expedition nach Ecuador. Das Land, das unter anderem Zugang zu mehreren klimatischen Zonen und Gletschern aufweist, bot die ideale Destination um sich mit dem fortschreitenden Klimawandel und seinen Auswirkungen für die Menschen, mit dem Gletscherrückzug, der Artenvielfalt, klangökologischen Veränderungen und Mikroplastikvorkommen in Schnee und Eis zu beschäftigen. Dabei stand auch immer wieder die Frage im Fokus: Wie forscht man heute eigentlich?

Über ihre Erkenntnisse und Erfahrungen berichten nach der Präsentation eines kurzen Films, der während der Expedition entstanden ist, unsere Mitglieder Miriam Akkermann (Musikwissenschaften, TU Dresden), Christian Hof (Biologie, TU München), Dirk Pflüger (Informatik, Universität Stuttgart) und Ricarda Winkelmann (Physik, PIK und Universität Potsdam). Die Teilnehmenden sind eingeladen, über den Klimawandel, seine Auswirkungen auf Mensch und Natur und die Rolle der Wissenschaft dabei zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Für eine Teilnahme melden Sie sich bitte bis 17 Uhr am 29.06.2020 an.

diejungeakademie@Wo findet Wissenschaft statt und wer beteiligt sich an wissenschaftlichen Debatten? Die Anforderungen an die Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse haben sich verändert. So wird etwa der Ruf nach einer öffentlichen Wissenschaft mit den wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen zunehmend stärker. Im Jubiläumsjahr verlässt die Junge Akademie mit diejungeakademie@ die üblichen Orte des Wissenschaftsbetriebs und geht mit einer Reihe von Veranstaltungen in die Mitte der Gesellschaft. Die Mitglieder laden ein in Kinos, Kulturhäuser, Kneipen oder etwa auch den öffentlichen Nahverkehr, um dort Einblicke in ihre Arbeit und in aktuelle Debatten in ihren Disziplinen zu geben. Dabei suchen sie vor allem aber auch das Gespräch mit den Menschen – ob sie sonst mit Wissenschaft zu tun haben oder nicht.

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26.06/19 UhrBuchsprechung mit Philip Manow

Eva Buddeberg, Lukas Haffert und Christoph Lundgreen @home

Buchbesprechung «(Ent-)Demokratisierung der Demokratie» von Philip Manow

Worin genau besteht die vielbeschworene Krise der Demokratie? Ist der Populismus eine Ursache dieser Krise oder deren Folge? Was passiert, wenn aus dem Streit in der Demokratie ein Streit über Demokratie wird? Diese Fragen stellt der Bremer Politikwissenschaftler Philip Manow in seinem gerade im Suhrkamp Verlag erschienenen Buch «(Ent-)Demokratisierung der Demokratie». Seine Antworten diskutiert Philip Manow mit folgenden Mitgliedern der Jungen Akademie: Philosophin Eva Buddeberg (Goethe-Universität Frankfurt/Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Politikwissenschaftler Lukas Haffert (Universität Zürich) und Althistoriker Christoph Lundgreen (TU Dresden/SNS Pisa).

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Für eine Teilnahme melden Sie sich bitte bis 17 Uhr am 26.06.2020 an.

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17.06/19 UhrGesprächsrunde

Timo de Wolff und Benedict Esche @home

Ästhetik und Abstraktion

Klassisch gilt Ästhetik als Lehre vom Schönen. Oft wird sie mit Sinnlichkeit verknüpft. Ästhetik bedarf – so scheint es – stets der Wahrnehmung durch Betrachtende. Sind die abstrakten Ideen der Architektur, des Designs oder eines mathematischen Beweises auch ästhetisch? Falls ja, was bedeutet „Schönheit“ oder „Eleganz“ in diesem Kontext? Und falls nein, wie lässt sich Schönheit dann von Beliebigkeit unterscheiden?

Über diese und weitere Fragen diskutieren Architekt Benedict Esche (Kollektiv A, München) und Mathematiker Timo de Wolff (TU Braunschweig) in einem ergebnisoffenen Gespräch der Veranstaltungsreihe diejungeakademie@. Aus unterschiedlichen Perspektiven versuchen sie sich dem Verhältnis von Ästhetik und Abstraktion zu nähern.

Es handelt sich um ein offenes Gesprächsformat, bei dem alle Teilnehmenden gern mitdiskutieren können.

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Für eine Teilnahme melden Sie sich bitte bis 17 Uhr am 17.06.2020 an.

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10.06/19:30 UhrLive-Diskussionsrunde und Performance

Miriam Akkermann und Isabelle Dolezalek @home

Digitale (Hoch-)Kultur in Zeiten von Corona

Mit den zur Eindämmung von Covid-19 verbundenen Maßnahmen mussten ab März mit den meisten öffentlichen Orten auch Museen, Konzert- und Literaturhäuser, Theater und andere kulturelle Veranstaltungsorte schließen. Der Kunstbetrieb wurde in allen Sparten stark eingeschränkt und kam in vielen Belangen auch komplett zum Erliegen. Die daraus resultierenden, oft existentiellen Sorgen betroffener Künstler*innen sind noch immer aktuell.

Während des Shutdowns war zu beobachten, dass schnell viele digitale Angebote im Bereich Kunst kostenfrei bereitgestellt oder neu gelauncht wurden. Dies geschah sowohl im Kleinen (Streams, Balkonkonzerte) wie auch im institutionellen Bereich (Museen, Konzerthäuser).

Welche Motivation steht hinter diesen Angeboten? Welche Stellung wird Kultur und insbesondere digitaler Hochkultur in Zeiten von Corona zugeschrieben? Und was sagt es über die Vorstellung von der Position von Kunst innerhalb unserer (westlichen) Gesellschaft aus? Was bedeutet es, tradierte Präsenzformate in die digitale Welt zu überführen? Wer nutzt die neuen virtuellen Angebote und welche genuin digitalen Kunstformate stehen dem bereits gegenüber?

Diese Fragen diskutierenvon der Jungen AkademieIsabelle Dolezalek (Universität Greifswald) und Miriam Akkermann (TU Dresden) mit Caspar Battegay (Universität Basel) und ihren Gästen aus Wissenschaft, Kultur und Kunst:
Lydia Jeschke, Redaktionsleiterin Neue Musik und Jazz im SWR
Holger Simon, Kunsthistoriker und Kulturunternehmer

Im Anschluss an die Diskussionsrunde findet eine Live-Performance von Shelly Knotts statt.

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28.05/11 UhrKurzvortrag und Fragerunde

Valerie Domcke @Virtuelles Klassenzimmer

Valerie Domcke ist Physikerin am CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, und zu Gast im virtuellen Klassenzimmer. Sie erzählt von der Detektivarbeit im Kosmos, die die Frühgeschichte des Universums enträtselt.

Schnappschüsse aus dem frühen Universum

Zwischen den Sternen, die wir am Sternenhimmel sehen, erstreckt sich das Weltall als ein recht kalter, leerer Ort. Doch das war nicht immer so. Vor vielen Milliarden von Jahren war unser Universum eine heiße Ursuppe und das ganze Universum, wie wir es heute sehen, war klein wie eine Orange. Aber woher wissen wir das eigentlich, wenn zu dieser Zeit kein Mensch dort war da, um Beobachtungen anzustellen?
Diese und weitere Fragen der Schülerinnen und Schüler zu ihrer wissenschaftlichen Arbeit beantwortet Valerie Domcke bei der vierten Ausgabe diejungeakademie@ Virtuelles Klassenzimmer.

Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Lehrende von Mittelstufenklassen, um den Austausch von Wissenschaft und Schule zu pflegen. Die Veranstaltung findet via Zoom statt.

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27.05/17:30 UhrOnline-Vortrag und Diskussion

Astrid Eichhorn @home

Schwarze Löcher und die fundamentale Struktur von Raum und Zeit

Schwarze Löcher gehören zu den faszinierendsten Objekten in unserem Universum. Wissenschaftliche Durchbrüche haben es vor Kurzem möglich gemacht, Schwarze Löcher direkt zu beobachten – durch die Detektion von Gravitationswellen, die in gewaltigen Zusammenstößen Schwarzer Löcher produziert werden, und sogar durch das erste direkte Bild eines Schwarzen Loches. Trotzdem bleiben diese Objekte mysteriös und erwecken unsere Neugier: Anders als bei anderen astrophysikalischen Objekten werden wir niemals das Innere eines Schwarzen Loches “sehen” können, da keine Information, nicht einmal mit Lichtgeschwindigkeit, aus dem Schwarzen Loch entkommen kann. Was ist es also, das Schwarze Löcher vor uns hinter ihrem sogenannten “Ereignishorizont” verstecken?

Astrid Eichhorn, Physikerin an der University of Southern Denmark lädt zu einem Vortrag ein über die fundamentale Struktur von Raum und Zeit, die aus Sicht der Physik das Innere eines Schwarzen Loches bestimmt.

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20.05/11 UhrKurzvortrag und Fragerunde

Ricarda Winkelmann @Virtuelles Klassenzimmer

Ricarda Winkelmann, Klimaforscherin und Professorin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Universität Potsdam, ist zu Gast im virtuellen Klassenzimmer und gibt Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe Einblicke in ihre wissenschaftliche Arbeit:

Antarktis

Klirrende Kälte und ewiges Eis – daran denken vermutlich die meisten, wenn sie das Wort Antarktis hören… Aber, war der Kontinent am Südpol eigentlich schon immer mit Eis bedeckt? Wie wirkt sich der fortschreitende Klimawandel auf die Polarregionen aus? Und was hat das alles mit uns zu tun? Ricarda Winkelmann berichtet zu Themen rund um die Antarktis und den Klimawandel und freut sich auf ihren Besuch im virtuellen Klassenzimmer.

Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Lehrende von Mittelstufenklassen, um den Austausch von Wissenschaft und Schule zu pflegen. Die Veranstaltung findet via Zoom statt.

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07.05/11 UhrKurzvortrag und Fragerunde

Christian Hof @Virtuelles Klassenzimmer

Biodiversität – die Vielfalt des Lebens

Auch wenn wir noch mitten in der Coronakrise stecken, dürfen wir nicht vergessen, dass es noch weitere ungelöste globale Probleme gibt. Hierzu gehört natürlich der Klimawandel, aber auch das Artensterben – der Schwund von Tier- und Pflanzenarten weltweit. Doch was geht da eigentlich verloren? Die Vielfalt der Gene, Arten und Lebensräume unseres Planeten bezeichnen wir als Biodiversität. Wie diese aussieht, wo sie herkommt, wie sie auf der Erde verteilt ist und wie bedroht sie ist, wird in einem Kurzvortrag beleuchtet. Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit weitere Fragen zu stellen.

Christian Hof, Biologe an der Technischen Universität München, ist zu Gast im virtuellen Klassenzimmer und gibt Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe Einblicke in seine wissenschaftliche Arbeit.

Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Lehrende von Mittelstufenklassen, um den Austausch von Wissenschaft und Schule zu pflegen. Die Veranstaltung findet via Zoom statt.

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05.05/15 UhrKurzvortrag und Fragerunde

Simon Lentner @Virtuelles Klassenzimmer

Symmetrische Körper in drei und mehr Dimensionen

Gemeinsam untersuchen die Teilnehmenden die Symmetrie platonischer Körper und betrachten diese im vierdimensionalen Raum aus verschiedenen Perspektiven. Welche Gemeinsamkeiten haben die Körper in den verschiedenen Dimensionen und wie unterscheiden Sie sich? Diese Fragen werden in einem kurzen Vortrag beleuchtet. Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit weitere Fragen zu stellen.

Simon Lentner, Mathematiker an der Universität Hamburg, ist zu Gast im virtuellen Klassenzimmer und gibt Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe Einblicke in ein grundlegendes Thema seines Fachbereichs.

Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Lehrende von Mittelstufenklassen, um den Austausch von Wissenschaft und Schule zu pflegen. Die Veranstaltung findet via Zoom statt.

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29.04/18:30 UhrLive-Diskussionsabend

Anna L. Ahlers und Simon W. Fuchs @home

„Autoritarismus und Corona“

Das Lob der harten Hand: Sind autoritäre Regime in der Bewältigung der Corona-Krise effektiver?

Ist ein autoritäres Durchgreifen in der Corona-Pandemie effektiver? Auf den ersten Blick scheint es so: Liberale Demokratien wussten zwar früh über die Gefahren von Covid-19 Bescheid, reagierten aber oft eher zögerlich und sachte. Ganz anders wirkten da die Bilder des markigen Krisenmanagements in China. Regime im Nahen Osten wie der Iran zogen es indes lange vor, die Krise schlicht totzuschweigen. Sind Autokratien also per se in Ausnahmesituationen wie dieser agiler? Welche Formen des (Durch-)Regierens lassen sich identifizieren und vergleichen, und wird dies letztendlich auch unsere Diskussion über Demokratie beeinflussen?

Anna Lisa Ahlers, Sinologin am Max-Planck-Institut für Wissensgeschichte (MPIWG), und Simon Wolfgang Fuchs, Islamwissenschaftler an der Universität Freiburgladen zu einer Live-Diskussion zum Thema „Autoritarismus und Corona“ ein. Zu Gast ist Politikwissenschaftler Johannes Gerschewski, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Moderiert wird die Diskussion von Christian Hof, Biologe an der TU München.

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04.04/19 UhrKurzfilmabend mit Diskussion

ENTFÄLLT: Isabel Schellinger @Grassimuseum Leipzig

Leider entfällt die Veranstaltung aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus. Mit diesem Schritt reagieren wir als öffentliche Einrichtung auf die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, soziale Kontakte zu reduzieren, um die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Wir hoffen, die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können.

Gemeinschaft– Kurzfilme im Gespräch

Wo fühlen sich Menschen zuhause? Wer zählt zur Familie? Diese und weitere Fragen vertiefen die Kuratorinnen des Abends Anna Henckel-Donnersmarck (Leiterin der Berlinale Shorts und Mitbegründerin des shorts/salon) und Isabel Schellinger (Medizinerin am Universitätsklinikum Leipzig und Mitglied der Jungen Akademie) nach der Filmvorführung im gemeinsamen Gespräch mit Wissenschaftler*innen und dem Publikum.

Podiumsteilnehmer*innen u.a.:
Isabel Schellinger (Die Junge Akademie, Universitätsklinikum Leipzig)
Anna Henckel-Donnersmarck (Leitung Berlinale Shorts)
Susanne Scharnowski (Freie Universität Berlin)

Zu den Filmen:
Die USA – Heimat der Cowboys. Doch Don’t fence me in spielt nicht im Wilden Westen, sondern in Philadelphia, einer Großstadt im Osten des Landes. Ein hartes Pflaster, gezeichnet von Kriminalität und Armut. Doch wie kann man dem destruktiven Sog der Straße entgehen? Junge Männer halten hier Pferde – ein alternativer Lebensentwurf. Die Tiere sind mehr als ein Hobby, sie sind geliebte Familienmitglieder und Sinnstifter.

Vietnamesische Arbeiter*innen kommen in Sorge 87 in die DDR, um dort in der Textilindustrie zu arbeiten. Nach kurzer Zeit verlassen die meisten von ihnen das Land auch schon wieder – doch einige bleiben, gründen Familien, bauen sich Existenzen auf. Sie schaffen sich eine neue Heimat, beleben nach der Wende nahezu leergefegte Ortschaften neu. Ein deutsches und ein vietnamesisches Ehepaar erzählen.

Auch in Halmaspiel ist es das Nähen, das den roten Faden der Erzählung bildet. Die Tochter erzählt vom Lebensweg ihrer Eltern. Von Repression und Durchhalten. Von Verlieren und Wiederaufbauen. Es ist die Geschichte einer Familie, aber auch eines Landes.

Ein Filmset ist glamourös und aufregend – denkt man. Doch der Hauptfigur in die ruhe bleibt eröffnet sich nur gähnende Langeweile. Als Praktikant muss er eine Straße für den Dreh sperren, die Kommunikation mit dem restlichen Team beschränkt sich auf gelegentliche Ansagen aus dem Walkie-Talkie. Wo sind die anderen? Und was mache ich eigentlich hier? Gehöre ich dazu? Stille macht sich breit.

Don’t fence me in
Ann Sophie Lindström
Deutschland 2014, 9 min.
Englisch mit deutschen UT

Sorge 87
Thanh Nguyen Phuong
Deutschland 2017, 10 min.
Deutsch, Vietnamesisch mit deutschen UT

Halmaspiel
Betina Kuntzsch
Deutschland 2017, 15 min.
Deutsch

die ruhe bleibt
Stefan Kriekhaus
Deutschland 2013, 14 min.
Deutsch, Französisch

Einlass zur Veranstaltung ab 18 Jahre.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem shorts/salon statt.