for a sustainable tomorrow

Der Ideenwettbewerb – Jetzt mitmachen und bis zu 2.000 Euro gewinnen!

Die Junge Akademie 2020 – Kontakt

Visions/Solutions Aus Sicht der Wissenschaft steht fest: Das Klima wandelt sich und der Klimawandel ist menschengemacht. – Aber was tun? Unser Ideenwettbewerb bietet dir die Chance, deine Ideen zu entwickeln und einzubringen.

Jeden Tag werden wir in den Medien mit Bildern der nahenden Katastrophe konfrontiert. Und das ist auch wichtig: Wir alle sollten uns der bereits eingetretenen sowie der möglichen Folgen bewusst sein, die noch drohen, wenn wir unser Denken und Handeln nicht nachhaltig und so zügig wie möglich ändern. Aber stets nur die katastrophalen Folgen vor Augen zu haben, kann auch lähmen.

Was es braucht, sind daher auch positive Aussichten auf eine andere Zukunft. In einer nachhaltigen Lebensweise stecken eine Fülle von Chancen, nicht nur in ökologischer und ökonomischer, sondern auch in sozialer und kultureller Hinsicht. Nachhaltigkeit in umfassender Weise zu verwirklichen, setzt voraus, neue Formen des Miteinanders gemeinsam zu erproben und unser Verhältnis zur natürlichen Welt neu zu bestimmen. Dazu braucht es visionäre Entwürfe, wie so eine nachhaltige Gesellschaft und ein schonender Umgang mit Ressourcen aussehen kann. Und diese Visionen wiederum müssen sich verbinden mit praktischen Lösungen für ganz konkrete Probleme mit Blick auf Klima und Umwelt.

In unserem Ideenwettbewerb suchen wir eure Ideen! Bewerbt euch entweder in der Kategorie Visions mit euren künstlerischen, kreativen oder einfach gut durchdachten Visionen einer nachhaltigen Gesellschaft. Oder bewerbt euch in der Kategorie Solutions mit euren konkreten Lösungsvorschlägen für nachhaltigkeitsrelevante Probleme.

Zu gewinnen gibt es in jeder Kategorie 2.000, 1.500 und 1.000 EUR für die jeweils drei besten Beiträge. Gefördert wird der Wettbewerb in der Kategorie Solutions von der UmweltBank. Die Gewinner haben außerdem die Gelegenheit, ihre Ideen mit hochkarätigen Wissenschaftler*innen zu diskutieren.

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Schon vorbei
20.02/19 UhrTalk

Populärkultur(en) mit Harald Schmidt

Als Schauspieler, Entertainer, Kabarettist und Kolumnist lotet Harald Schmidt die Möglichkeiten von Fernsehen, Kabarett und Theater, von Ernst und Unterhaltung, von ‚Hochkultur‘ und ‚leichter Kultur‘ virtuos aus und verändert dabei auch die Perspektive auf das, was Populärkultur ist und sein kann.

Grund genug für die Arbeitsgruppe „Populärkultur(en)“ der Jungen Akademie, Harald Schmidt einzuladen. Was ist – oder war – eigentlich Fernsehen? Wie ist Satire in (un)ernsten Zeiten möglich? Was ist überhaupt Populärkultur? Und schließlich: Was kann Wissenschaft von Populärkultur lernen? Diese und andere Fragen wollen der Islamwissenschaftler Simon Wolfgang Fuchs, die Geschichtswissenschaftlerin Valeska Huber und der Althistoriker Christoph Lundgreen gemeinsam mit Harald Schmidt diskutieren. Durch den Abend führt der Literaturwissenschaftler und Sprecher der Arbeitsgruppe Michael Bies.

Einlass: 18:30 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Der Eintritt ist frei. Einlass nur mit gültigem Ticket.

Cha(lle)nging PerspectivesOb Nachhaltigkeit, Kunst, Streit oder Künstliche Intelligenz – im Jubiläumsjahr 2020 kommen die großen und wichtigen Themen auf die Bühne. In der Vortrags- und Diskussionsreihe Challenging Perspectives laden sechs Arbeitsgruppen der Jungen Akademie an jeweils einem Abend in den Heimathafen Neukölln ein. Gemeinsam mit namhaften Gästen aus Wissenschaft, Kunst und Öffentlichkeit diskutieren die Mitglieder aktuelle wissenschaftliche und andere gesellschaftliche Großthemen. Dabei geht es bewusst auch darum, kritische Perspektiven zu Wort kommen zu lassen, um auf diese Weise interessante Perspektivwechsel zu provozieren. Das Publikum ist eingeladen, mitzudiskutieren und neue Sichtweisen auf vieldebattierte Themen zu entwickeln.

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Als nächstes?
12.03/19 UhrVortrag

Philipp Kanske @Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Das soziale Gehirn. Wie wir verstehen, was andere denken und fühlen.

Wie verstehen wir, was andere Menschen denken? Wie schaffen wir es, uns in andere einzufühlen? Unsere Fähigkeit, uns in sozialen Gemeinschaften zu bewegen, hängt davon ab, dass wir Zugang zu diesen inneren, nicht beobachtbaren Zuständen anderer haben. Der Abend beleuchtet, wie die sozialen Neurowissenschaften die Fähigkeit unseres Gehirns zu Empathie und Perspektivübernahme erforschen. Spiegelt das Gehirn, was in anderen vorgeht? Oder baut es abstrakte Theorien? Auch unterscheiden sich Menschen stark darin, wie gut sie sich eindenken und -fühlen können und Probleme zur Entstehung psychischer Störungen beitragen. Wie sich die Fähigkeiten üben lassen, werden wir am Abend kurz praktisch ausprobieren.

Philipp Kanske erforscht Gefühle und soziales Verstehen. Seit 2017 ist er Professor für Klinische Psychologie und Behaviorale Neurowissenschaft an der TU Dresden. Ziel seiner wissenschaftlichen Arbeit ist es, Empathie, Perspektivübernahme und die Regulation von Emotionen besser zu verstehen, um Möglichkeiten der Veränderung, auch bei Menschen mit psychischen Störungen, aufzudecken. Er ist Sprecher der Jungen Akademie, sowie Träger der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft und des Heinz Maier-Leibnitz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt.

Wo

diejungeakademie@Wo findet Wissenschaft statt und wer beteiligt sich an wissenschaftlichen Debatten? Die Anforderungen an die Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse haben sich verändert. So wird etwa der Ruf nach einer öffentlichen Wissenschaft mit den wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen zunehmend stärker. Im Jubiläumsjahr verlässt die Junge Akademie mit diejungeakademie@ die üblichen Orte des Wissenschaftsbetriebs und geht mit einer Reihe von Veranstaltungen in die Mitte der Gesellschaft. Die Mitglieder laden ein in Kinos, Kulturhäuser, Kneipen oder etwa auch den öffentlichen Nahverkehr, um dort Einblicke in ihre Arbeit und in aktuelle Debatten in ihren Disziplinen zu geben. Dabei suchen sie vor allem aber auch das Gespräch mit den Menschen – ob sie sonst mit Wissenschaft zu tun haben oder nicht.

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Coming
18.03/19 UhrKurzfilmabend mit Diskussion

Nausikaä El-Mecky@Berlinale Spotlight: Berlinale Shorts

„Zensur“ – Kurzfilme im Gespräch
Kurzfilme und Wissenschaft treten in Dialog über die Frage: „Was bedeutet Zensur konkret in der Kunst, im Alltag, im eigenen Denken?“

Eine Veranstaltung anlässlich des 20. Jubiläums der Jungen Akademie, kuratiert von Anna Henckel-Donnersmarck (Leiterin der Berlinale Shorts & Mitbegründerin des shorts/salon) und Nausikaä El-Mecky (Kunsthistorikerin an der Universitat Pompeu Fabra und Mitglied der Jungen Akademie).

Zu den Filmen:

Die Filmemacherin Ines Moldavsky lebt in Israel, die palästinensischen Gebiete liegen direkt um die Ecke und sind doch unbekanntes Terrain. Der Staat tut alles, um die Menschen voneinander fern zu halten, um das Kennenlernen zu verhindern. Der Konflikt wird auch so seit Jahrzehnten am Leben gehalten. Was also tun gegen diese Schranken im Kopf, mit denen man aufgewachsen ist und die man nicht so einfach wieder los wird? Mit ihrem Kurzfilm The Men Behind the Wall wagt Moldavsky die Annäherung und benutzt die Dating-Plattform Tinder, um über die Mauer hinweg mit Palästinenser*innen in Kontakt zu treten.

Den Dialog unterbinden, Menschen voneinander trennen, ihnen das freie Wort und das unabhängige Denken verbieten – auch das sind Merkmale von Zensur. Kaputt schildert, wie in der DDR die Insassinnen des Frauengefängnisses Hoheneck mit Zwangsarbeit mürbe gemacht und ihnen der Mund ganz direkt verboten wurde. Wo Moldavsky noch Freiräume erkämpfen darf, müssen die politischen Häftlinge Gabriele Stötzer und Birgit Willschütz im Gefängnis mit der Isolation und strengen, unbarmherzigen Regeln fertig werden.

Doch weshalb kann ein Wort, eine politische Überzeugung, ein Kunstwerk eine derartige Bedrohung darstellen und zu einer Gefahr für das System werden? Zwei amerikanische Flaggen ganz in Weiß sind es in Symbolic Threats, die auf der Brooklyn Bridge wehen – und dazu führen, dass sich die Politik, die Medien und die Anwohner mit Verschwörungstheorien, Terrorangst und Sicherheitsfantasien überbieten. Es ist zugleich unfreiwillig komisch und sehr beängstigend, was eine anonyme Kunstaktion auslösen kann. Wie leicht es ist, zu provozieren, wenn Denkmuster, Konventionen und das Gefühl von Kontrolle unterlaufen werden.

Die Kurzfilme:

The Men Behind the Wall
Ines Moldavsky
Israel 2018, 28 min.
Englisch, Hebräisch, Arabisch mit engl. UT

Kaputt
Volker Schlecht, Alexander Lahl
Deutschland 2016, 7 min.
Deutsch mit engl. UT

Symbolic Threats
Matthias Wermke, Mischa Leinkauf, Lutz Henke
Deutschland 2015, 17 min.
Englisch mit dt. UT

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Berlinale Shorts und shorts/salon statt.

Wo
City Kino Wedding
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Schon vorbei
23.01/19:30 UhrVortrag

AG Populärkulturen @Literaturhaus Leipzig

Antigone – Mythos und Moderne

Fünf Wissenschaftler*innen und Mitglieder der Jungen Akademie wollen die Figur der Antigone vor dem Hintergrund politischer Geschehnisse und kultureller Trends aus althistorischer, philologischer, literaturwissenschaftlicher und philosophischer Sicht betrachten und fragen: Worin besteht ihre Aktualität heute? Flankierend gelesen werden Ausschnitte aus der Antigone-Übersetzung von Friedrich Hölderlin (1804): bei Erscheinen geschmäht, bis heute umstritten, aber sprachgewaltig und derzeit wieder häufiger benutzt.

Die Antigone des Mythos, die ihren toten Bruder trotz Verbot begräbt, steht noch heute klar vor Augen – ob als liebende Schwester, ungehorsame Untertanin, Chiffre feministischer Ideen oder Bezugspunkt für Fragen von Recht und Gesetz. Vor allem in der Version des griechischen Dichters Sophokles wird anhand eines scheinbar einfachen Plots eine solche Vielzahl von Gegensätzen evoziert, dass das Stück bis heute Anknüpfungsmöglichkeiten bietet für das Verhältnis von Frauen und Männern, Lebenden und Toten, Gesellschaft und Individuum, Staat und Familie. Entsprechend vielfältig sind die Debatten, die sich daran in unterschiedlichen Rezeptions- und Wissenschaftsbereichen anschließen.

Hölderlin-Einführung und Lesung: Erik Schilling (LMU München)

Podiumsteilnehmer*innen: Michael Bies (FU Berlin), Eva Buddeberg (Universität Frankfurt), Christoph Lundgreen (Università di Pisa)

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig. Der Eintritt ist frei.